DiegoArmando
06.01.2009, 15:26
Also... vorab sag ich gleich, dass sich anhand des Nachnamens die Staatsangehörigkeit nicht zu 100% bestimmen lässt. Des weiteren wird es sich für einen Nicht-Balkanesen auch kaum logisch erschließen... dennoch versuch ich's mal.
Slowenen:
Im ehemaligen Jugoslawien als Südkärtner bzw. Südösterreicher bekannt. Ist ein eigenes Völkchen mit einer eigenen Sprache (slowensich) die mit dem Serbo-Kroatischen nicht viel gemeinsam hat. Die Nachnamen klingen hier oftmal wie eine Mischung zwischen österreichischem, ungarischem und tschecho-slowakischem. Haben in den seltensten Fällen eine Endung auf -IC.
Beispiele: Ceh, Katanec, Knavs, Pavlin, Vnuk...
Wenn Slowenen Namen wie Acimovic haben, dann ist dies ein Zeichen für Wurzeln aus dem südlicheren Balkan. Es handelt sich dabei nicht um einen typisch slowenischen Namen.
Kroaten:
Die traditionell römisch-katholischen Kroaten haben eine starke Eigenheit was ihre Namen angeht. Endungen auf -IC kommen hier vielleicht zu 50% vor.
Beispiele: Suker, Prosinecki, Boban, Srna, Kovac, Boksic, Baric
Bei den Vornahmen ähneln sie eher stark dem deutschen oder italienischen, zB Mario, Robert, Petar, Franz, Franjo, Niko etc.
Bosnier:
Bosnier sind mMn am leichtesten zu deuten anhand ihrer islamischen Wurzeln. Wenn's über den Nachnamen nicht funktioniert, geht's meist über den Vornamen. Endungen auf -IC sind unter Bosniern sehr sehr häufig. Dennoch, in Bosnien lebten zu allen Zeiten Bosnier, Kroaten und Serben gemeinsam. So kann es auch leicht vorkommen dass ein Bosnier einen eher kroatischen oder serbischen Namen hat.
Beispiele: Salihamidzic, Salihovic, Ibisevic, Osim, Bajramovic
Vornamen kommen hier oftmal aus dem Türkischen, oder sind Abwandlungen davon, zB Ahmet, Mehmet, Muhammed, Sulejman, Vedad, Hasan, Amir etc.
Serben:
Serben, traditionell orthodox, haben meist Namen die man dem russischen zuordnen könnte. Endungen auf -IC sehr verbreitet. Des weiteren sind sehr eigene Vornamen verbreitet (siehe unten).
Beispiele: Stojkovic, Vidic, Markovic, Stankovic, Savicevic, Milosevic
Vornamen, zB Branislav, Slobodan, Milan, Zdravko, Zoran...
Eigentlich eh ganz leicht, oder?! :lol:
Slowenen:
Im ehemaligen Jugoslawien als Südkärtner bzw. Südösterreicher bekannt. Ist ein eigenes Völkchen mit einer eigenen Sprache (slowensich) die mit dem Serbo-Kroatischen nicht viel gemeinsam hat. Die Nachnamen klingen hier oftmal wie eine Mischung zwischen österreichischem, ungarischem und tschecho-slowakischem. Haben in den seltensten Fällen eine Endung auf -IC.
Beispiele: Ceh, Katanec, Knavs, Pavlin, Vnuk...
Wenn Slowenen Namen wie Acimovic haben, dann ist dies ein Zeichen für Wurzeln aus dem südlicheren Balkan. Es handelt sich dabei nicht um einen typisch slowenischen Namen.
Kroaten:
Die traditionell römisch-katholischen Kroaten haben eine starke Eigenheit was ihre Namen angeht. Endungen auf -IC kommen hier vielleicht zu 50% vor.
Beispiele: Suker, Prosinecki, Boban, Srna, Kovac, Boksic, Baric
Bei den Vornahmen ähneln sie eher stark dem deutschen oder italienischen, zB Mario, Robert, Petar, Franz, Franjo, Niko etc.
Bosnier:
Bosnier sind mMn am leichtesten zu deuten anhand ihrer islamischen Wurzeln. Wenn's über den Nachnamen nicht funktioniert, geht's meist über den Vornamen. Endungen auf -IC sind unter Bosniern sehr sehr häufig. Dennoch, in Bosnien lebten zu allen Zeiten Bosnier, Kroaten und Serben gemeinsam. So kann es auch leicht vorkommen dass ein Bosnier einen eher kroatischen oder serbischen Namen hat.
Beispiele: Salihamidzic, Salihovic, Ibisevic, Osim, Bajramovic
Vornamen kommen hier oftmal aus dem Türkischen, oder sind Abwandlungen davon, zB Ahmet, Mehmet, Muhammed, Sulejman, Vedad, Hasan, Amir etc.
Serben:
Serben, traditionell orthodox, haben meist Namen die man dem russischen zuordnen könnte. Endungen auf -IC sehr verbreitet. Des weiteren sind sehr eigene Vornamen verbreitet (siehe unten).
Beispiele: Stojkovic, Vidic, Markovic, Stankovic, Savicevic, Milosevic
Vornamen, zB Branislav, Slobodan, Milan, Zdravko, Zoran...
Eigentlich eh ganz leicht, oder?! :lol: