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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hubert Nagel bei Talk und Tore



Andi
18.04.2009, 11:30
Talk und Tore greift das spannende Thema aus der Sendung der Vorwoche, in dem es um den Modus der Bundesliga und der Ersten Liga ging, nochmals auf und diskutiert mit seinen Gästen die Planungen der Bundesliga und die Konsequenzen für die ADEG Erste Liga.

Zu Gast bei Moderator Thomas Trukesitz sind diese Woche Stefan Reiter, Manager der SV Ried, Hubert Nagel, Präsident von Austria Lustenau, Martin Scherb, Trainer SKNV St. Pölten und Peter Rietzler, Chefredakteur LAOLA1.at.

Sendehinweis:
Sonntag, 19. April 2009, 14:00 Uhr
"Talk und Tore" live und unverschlüsselt bei PREMIERE AUSTRIA

DerFremde
19.04.2009, 11:01
kann man das irgendwo online nachsehen, bei laola1 oder so? Hab leider premiere weder verschlüsslt noch unverschlüsselt...

Chrischi
19.04.2009, 11:08
ja @ derfremde! wenn du dich bei laola1.tv anmeldest kannst entweder ein paar stunden danach bzw. am nächsten tag die videos zur sendung anschauen!


lg chrischi

DerFremde
19.04.2009, 11:21
danke

Chrischi
19.04.2009, 11:26
bitte, gerne

klocki
20.04.2009, 11:00
[vsport] - Hubert Nagel, seit 19 Jahren führender Funktionär bei Austria Lustenau, brachte in "Talk und Tore" bei Premiere die Neuschaffung einer dritten Liga unter zwei Zehnerligen ins Gespräch: „Die BNZ-Talente könnten da bereits ein Jahr früher in den Profifußball eingebunden werden. Auch eine starke zweite Liga ist in jedem Fall notwendig. Es darf keinen wahnsinnigen Leistungsunterschied geben zwischen erster und zweiter Liga, denn bei einem Abstieg folgt ansonsten der freie Fall. Wir brauchen nicht so viele Dorfklubs, auch wenn wir, die Lustenauer Austria, selbst einer sind. Aber entscheidend ist ein zwingend notwendiger Unterbau und gewachsene Strukturen, die jeder Verein haben soll, um oben mitspielen zu können. Die globale Wirtschaftskrise ist ein Riesenproblem, über das noch viel zu wenig diskutiert wird. Da wird es noch Schwierigkeiten geben für die Vereine, denn es ist momentan sehr hart, Sponsoren zu gewinnen.“

Stefan Reiter, seit mittlerweile 15 Jahren als Manager in der Bundesliga tätig: „Entscheidend sind nicht die Ligaformate, sondern die Frage: Wohin wollen wir mit dem Fußball in Österreich. Dazu muss zuerst eine genaue Analyse erfolgen und daran arbeiten wir, also die Klubs, intensiv. Primär wollen wir alle international mehr erreichen, daher auch meine Aufgabe: Über den Tellerrand des eigenen Vereins hinauszublicken zum Wohle des österreichischen Fußballs. Ich weiß, wie schwer wir Jahr für Jahr in Ried arbeiten müssen, um unsere wirtschaftlichen und sportlichen Ziele zu erreichen, das ist eine „Mörderhack`n“. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt: Wir haben die Verantwortung, Klubs vor dem Profifußball zu schützen! Kontinuierliche Aufbauarbeit ist das Wichtigste.“

Martin Scherb, seit 2000 Spezialtrainer in der Akademie St. Pölten, steht für gelebte Nachwuchsarbeit und sieht in punkto Ligareform keine Ideallösung: „Alle Vorschläge werden Vor- und Nachteile haben. Letztlich muss jeder Klub für sich selbst entscheiden: Wo wollen wir hin? In St. Pölten arbeiten wir derzeit teilweise noch mit Halbprofis. Ich denke, es ist auch nicht schlecht, wenn junge Spieler sehen, wie schwer es ist, im Büro in 20 Stunden 700 bis 800 Euro zu verdienen. Unser langfristiges Ziel ist es aber natürlich, in St. Pölten bald vollprofessionell zu spielen und in die Bundesliga aufzusteigen. Dafür wird ja auch unser Stadion gebaut und rundherum infrastrukturell aufgerüstet. Bis 2012 wollen wir dann so gut aufgestellt sein, um einen Aufstieg zu realisieren.“
Im Premiere-Interview skizzierte Teamchef Didi Constantini seine Vorstellungen für zukünftige Ligaformate: „Denkbar für mich wäre: Oben eine Zehnerliga und darunter eine 16er-Liga. Attraktiv wären darunter 9 Landesligisten ohne Regionalligen, das würde kürzere Wege und mehr Lokalduelle mit sich bringen. Aber die Frage nach der Ermittlung der Aufsteiger müsste man sich noch genau anschauen.“


vsport.at